Graf Kraft von Toggenburg, Codex Manesse (ca. 1300-40), Universitätsbibliothek Heidelberg.

Artes Amatoriae,​ 8.-10. Juni 2022

Internationale Tagung der Kunstgeschichte des Mittelalters
Graf Kraft von Toggenburg, Codex Manesse (ca. 1300-40), Universitätsbibliothek Heidelberg.
Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg
  • Professur für Kunstgeschichte des Mittelalters

Meldung vom:

Artes Amatoriae: Die Kunst der höfischen Liebe in Objekt, Bild, Text und Musik (1180-1500)

(Friedrich-Schiller-Universität Jena, 8. – 10. Juni 2022)

Der höfische Liebesdiskurs war für die Entwicklung von Sprache, Kunst und Musik des Mittelalters von zentraler Bedeutung. Aus der Perspektive einer interdisziplinär ausgerichteten Kunstgeschichte werden Objekte, Textilien, Bilder und Musikstücke des 12.-15. Jahrhunderts in den Blick genommen, die das Liebesthema im Dialog mit den Texten formten. Untersucht wird die Bedeutung von Materialien wie Gold, Perlen, Elfenbein und Seide für die Sichtbarwerdung von Schönheit und höfischem Glanz. Parallel dazu soll das spezifische Potential der Musik erhellt werden, stimmungshafte Aspekte und die inhärente Sehnsucht des Individuums nach Transzendenz zum Ausdruck zu bringen. Zu fragen ist, mittels welcher medienspezifischer Strategien sich die einzelnen Werke – Objekte, Bilder, musikalische Kompositionen – an das Publikum wendeten. Das Symposium zielt darauf, die bislang unterschätzte Rolle der Künste im mittelalterlichen Liebesdiskurs präziser zu bestimmen.

Das Programm zur Tagung finden sie hier [pdf, 316 kb].

Die Tagung ist als hybride Veranstaltung geplant. Pandemiebedingt wird der Zugang zu den Räumlichkeiten nach den aktuellen Corona-Regelungen erfolgen. Bitte melden Sie sich vorab per E-Mail an und teilen Sie uns mit, ob Sie vor Ort oder per Zoom teilnehmen möchten. Die Zoom-Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung übermittelt.

 

Veranstalterinnen:

Prof. Dr. Juliane von Fircks

Dr. Svea Janzen

E-Mail: artes.amatoriae@web.de

 

Mit großzügiger Förderung der Fritz Thyssen Stiftung