DFG-Projekt „Bildzeit und Bildrhythmen. Eine kunstwissenschaftliche Denkfigur und ihre rezeptionsästhetischen Implikationen“

Forschungsprojekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne" (SPP 1688)

Meldung vom: 25. September 2017, 17:05 Uhr

DFG-Projekt „Bildzeit und Bildrhythmen. Eine kunstwissenschaftliche Denkfigur und ihre rezeptionsästhetischen Implikationen“

Projektleitung. Prof. Dr. Johannes Grave und Prof. Dr. Reinhard Wegner

Laufzeit: 2017–2020

Das Vorhaben knüpft an das vorangehende DFG-Projekt „Bild – Blick – Zeit“ an und vertieft die Untersuchungen zur rezeptionsästhetischen Temporalität des Bildes am Phänomen der Bildrhythmen. Es greift dazu die Beobachtung auf, dass Bildern um 1900 sowohl in der künstlerischen Praxis als auch in Kunsttheorie, Ästhetik und Psychologie vermehrt rhythmische Qualitäten attestiert wurden. Die Rede von Bildrhythmen ist jedoch nur sinnvoll, wenn Bilder durch ihre formalen Eigenschaften den zeitlichen Verlauf der Betrachtung beeinflussen und strukturieren können. Allein in konkreten Wahrnehmungsprozessen kann das rhythmische Potenzial von Bildern realisiert und freigesetzt werden. Ziel des Forschungsprojekts ist es, zu einem adäquaten Verständnis des Begriffs Bildrhythmus beizutragen. Auf der Basis der wissensgeschichtlichen Rekonstruktion ausgewählter Ansätze und in Weiterführung jüngerer Positionen soll die Angemessenheit und Produktivität des Rhythmusbegriffs für die bildenden Künste dargelegt werden, um auf diese Weise eine besonders wirkmächtige Erscheinungsform der rezeptionsästhetischen Temporalität des Bildes zu fassen. Im Rahmen des Projekts entstehen zwei Fallstudien zum Rhythmus-Begriff in Ästhetik, Psychologie und bildender Kunst um 1900 sowie zur Kunst Max Klingers.

Forschungsprojekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne" (SPP 1688).

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