Editionsprojekt: Schriften Caspar David Friedrichs und seines Dresdner Umfelds

Kritische und kommentierte Edition der Schriften und Briefe Caspar David Friedrichs sowie seines Umfelds (Ramdohr-Streit und O. A. Rühle von Lilienstern).
  • Liberty
  • Professur für Neuere Kunstgeschichte

Meldung vom: 21. April 2020, 18:27 Uhr | Zur Original-Meldung

Editionsprojekt: Schriften Caspar David Friedrichs und seines Dresdner Umfelds

Finanziert aus Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises. Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Grave

Kooperationspartner: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett (Dr. Petra Kuhlmann-Hodick)

Projektmitarbeiter: PD Dr. Johannes Rößler

Laufzeit: 2020–2024

 

Das im November 2020 begonnene Projekt erarbeitet eine umfassende, historisch-kritische und kommentierte Edition der Schriften und Briefe Caspar David Friedrichs. Die Ausgabe soll eine verlässliche Grundlage für die dringend gebotene Neubewertung der Schriften Friedrichs schaffen, indem sie folgenden Ansprüchen gerecht wird:

  • vollständige Präsentation aller bekannten Texte Friedrichs,
  • historisch-kritische Edition der Texte anhand der originalen Textträger, sofern sie zugänglich sind, bzw. anhand der zuverlässigsten Textzeugen,
  • ausführliche Kommentierung der Texte, möglichst weitgehende Identifizierung der erwähnten Personen, Orte und Kunstwerke (dies gilt insbes. für die "Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung..." mit ihren vielen Kurzbesprechungen anonymisierter Gemälde) sowie Nachweis von Zitaten oder intertextuellen Bezügen.

Die Edition der Schriften und Briefe Friedrichs wird um eine ebenfalls ausführlich kommentierte Ausgabe all jener Texte ergänzt, die im sog. Ramdohr-Streit um Caspar David Friedrichs Tetschener Altar in den Jahren 1809 und 1810 veröffentlicht worden sind. Die aufgeregte Debatte um das Ölgemälde Friedrichs, das von Friedrich Wilhelm Basilius von Ramdohr in einem ausführlichen Beitrag scharf kritisiert wurde, formte nicht nur Friedrichs Selbstverständnis in entscheidender Weise, sondern auch das Bild, das sich die Zeitgenossen vom Künstler machten. In diesem Rahmen wird auch der Traktat "Gelegentliche Gedanken über das Wesen der Kunst in Bezug auf die Landschaftsmalerei" von Johann Jakob Otto August Rühle von Lilienstern zugänglich gemacht.

 

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