Europäisches Kolleg Jena: Das 20. Jahrhundert und seine Repräsentationen

Exzellenzprojekt des Landes Thüringen
  • Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Meldung vom: 24. September 2016, 13:56 Uhr | Zur Original-Meldung

Europäisches Kolleg Jena: Das 20. Jahrhundert und seine Repräsentationen

Exzellenzprojekt des Landes Thüringen.

Das Kolleg stellt die Leitfrage „Was bleibt vom 20. Jahrhundert?“ in doppelter Hinsicht ins Zentrum interdisziplinärer Forschung und praxisrelevanter Anwendung. Normativ geht es darum, welche Dimensionen historischer Erfahrungen des „extremen 20. Jahrhunderts“ wertbildend und handlungsrelevant im Geschichtsbewusstsein aufgehoben und tradiert werden sollen. In empirisch-analytischer Perspektive steht die zeitdiagnostische Untersuchung des konkreten Umgangs mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts im Vordergrund. Damit soll ein elementarer Beitrag zur Erschließung von Geschichtskulturen im 21. Jahrhundert und deren Wirkung auf das Geschichtsbewusstsein geleistet werden.

Verankert an sieben Lehrstühlen der FSU Jena und an der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora forschen seit Februar 2015 Doktorand/innen aus zeitgeschichtlicher, kunstgeschichtlicher, literaturwissenschaftlicher und geschichts- bzw. politikdidaktischer Perspektive zu Repräsentationen des 20. Jahrhunderts.

Weiterhin wurde in den Jahren 2016 bis 2019 ein europaweites weiterbildendes Studium Exhibiting Contemporary History für Museumsmitarbeiter/innen und Kurator/innen zeitgeschichtlicher Ausstellungen angeboten. Es konnte ein Zertifikat mit hoher inhaltlicher Prägnanz erworben werden, das zu einer wissenschaftlichen und ästhetischen Reflexion über das Ausstellen von Zeitgeschichte befähigt.

Sprecher: Prof. Dr. Volkhard Knigge

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