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Volkskundliche Dissertation von David M. de Kleijn als Buch erschienen!

David M. de Kleijn über „Das Pferd im »Nachpferdezeitalter«. Zur kulturellen Neusemantisierung einer Mensch-Tier-Beziehung nach 1945“.
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Bild: Büchner Verlag

Meldung vom: 21. September 2020, 18:57 Uhr

Buchcover Nachpferdezeitalter Bild: Büchner Verlag

Die volkskundliche Dissertation von David M. de Klejin über „Das Pferd im »Nachpferdezeitalter«. Zur kulturellen Neusemantisierung einer Mensch-Tier-Beziehung nach 1945 ist im Büchner-Verlag als Buch erschienen!

Als die tierliche Arbeitskraft im Zuge der Motorisierung nach 1945 weitgehend obsolet geworden war, verloren Pferde unwillkürlich an Relevanz. Doch statt ihres mitunter befürchteten Verschwindens lassen sich für das Verhältnis zu Pferden Prozesse kultureller Sinnstiftung, Umwidmung, Neubesetzung und des Wiederauflebens beobachten.
Nicht nur der Leistungsreitsport erlebte nach 1945 eine Blütezeit, auch das Pferd selbst erfuhr als Freizeitpartner, Fürsorgeobjekt und Freiheitssymbol neuerliche Signifikanz. Diese vielfältigen Ausprägungen von Mensch-Pferd-Beziehungen zeichneten sich zum einen durch Postulate der Erneuerung und Symbiose, zum anderen durch Traditionalität und die persistente Ausnutzung equiner Fähigkeiten aus.

David de Kleijns Studie der heterogenen, stets emotional besetzten Diskurse um die Rolle des Pferdes im »Nachpferdezeitalter« (Koselleck) ermöglicht tiefe Einblicke in ein bislang wenig beachtetes Feld deutsch-deutscher Gesellschaftsgeschichte.

Reihenflyer der Reihe "Beiträge zur Tiergeschichte"

Informationen auf der Seite des Büchner-Verlags

© Büchner-Verlag, Marburg, erschienen am 4. Dezember 2019. Reihe Beiträge zur Tiergeschichte, Band 3

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