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studiolab. Arbeit an Arbeit

Meldung vom: 03. März 2021, 11:26 Uhr

Liebe Kolleg:innen, liebe Studierende und Interessierte,

im Rahmen der letzten Treffen der dgv-Kommission Arbeitskulturen kamen wir zu dem Schluss, dass ein standortübergreifendes Format eine willkommene Bereicherung für die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit darstellen würde und einzelne Forschungen durch einen thematischen, konzeptuellen und kritischen Austausch an Qualität nur gewinnen können.

In den vergangenen Monaten haben wir eine Struktur für den gegenseitigen Austausch über unsere "Arbeit an Arbeit" vorbereitet, die von Interessierten nun mit Inhalt gefüllt werden kann.
Wir möchten in dem standortübergreifenden studiolab Wissenschaftler:innen die Chance geben, Gemeinsamkeiten zu finden und ihre eigenen Arbeiten zu diskutieren. Dafür haben wir uns von zwei kulturanthropologischen Konzepten des Zusammen-Arbeitens inspirieren lassen: Das Studio (Rabinow et al. 2008) und das Labor (Bieler et al. 2021), die beide auf einen offenen und geschützten Raum hinzielen, welcher der gemeinamen (Weiter)Entwicklung von Ideen und Konzepten gewidmet ist und konstruktive Kritik jenseits der klassisch akademischen Formate ermöglicht.

Von April an werden wir uns alle sechs Wochen Freitags von 12 bis 14 Uhr online im
studiolab. Arbeit an Arbeit
treffen und alternierend Texte diskutieren, Methoden durchdenken, Themen fortentwickeln und an eigenen Texten arbeiten.

Wir starten am 16.4.2021 mit einer einführenden Sitzung "Kollaboratives Arbeiten an Kollaborativem Arbeiten". In einem A) Lektüre-Atelier wollen wir gemeinsam die beiden genannten Texte diskutieren, im Sinne einer Kunst des Denkens zu neuen Ideen gelangen und uns gemeinsam auf die Zuammenarbeit im studiolab verständigen. In der nächsten Sitzung am 28.5.2021 gestalten wir die virtuellen Räume unseres studiolabs zum B) Methoden-Büro und widmen uns unbürokratisch und undogmatisch der Erforschung von Arbeit aus Fachperspektiven. Am 9.7.2021 richten wir in unserem studiolab eine C) Themen-Factory ein. Wir wollen überlegen, welche Forschungen zu Arbeit produziert worden sind und welche darüber produziert werden müssten. Im Anschluss daran werden wir uns verschlüsseln und am 20.8.2021 mit Bitte um konstruktive Kritik im Rahmen von Daten- und Ideenschutz eine D) Schreib-Werkstatt einrichten, bei der wir über Texte im Entwurfsstadium sprechen, die im Vorfeld zirkuliert und von zwei Teilnehmer:innen affirmativ und kritisch vorgestellt werden.

Mit diesem Format zielen wir darauf, gemeinsam Inhalte zu diskutieren und weiterzudenken, uns zu vernetzen, hierarchiekritisch und transgenerationell an Themenfeldern zu arbeiten, publikationsfähige Texte zu produzieren, die einen mutigen Ton anschlagen und Gedanken zu Tage fördern, die über die Fachgrenzen hinaus Gehör finden können.
Uns interessieren Themenfelder ebenso wie Konzepte und kritische Perspektivnahmen. Klassische Fragen, wie die der gerechten Verteilung von Arbeit, der Bedeutung von Geschlechterungleichheiten, Entgrenzung oder Subjektivierung können ebenso ins gemeinsame Nachdenken einfließen, wie Fragen nach Geschichte und Zukunft von Arbeitsformen, -praxen und -selbstverständnissen.

Das studiolab. Arbeit an Arbeit ist offen für alle, die dazu bereit sind, fair und konstruktiv zu diskutieren, die Lust darauf haben, intra-aktiv Sitzungen zu verantworten und zu gestalten und am gemeinsamen Austausch interessiert sind, um den eigenen Horizont zu erweitern und an Kultur(wissenschaft) aktiv mitzuwirken.

Interessierte melden sich bitte an unter arbeitanarbeit@dgv.de. Ein Einstieg zu Beginn des studiolabs ist gewünscht, prinzipiell aber auch später jederzeit möglich. Um die gemeinsame Arbeit an Arbeit zu gestalten bitten wir alle Teilnehmer:innen, Patenschaften für einzelne Elemente von Sitzungen zu übernehmen und zu einer Community-Bibliographie beizutragen.

Informationen zu den Ideen hinter dem Format des finden sich auf der Website der dgv-Kommission für Arbeitskulturen unter: http://www.dgv-arbeitskulturen.de/deutsch/konferenzen/studiolab/.

Es freuen sich auf die gemeinsame Arbeit an Arbeit
Anne Dippel, Lina Franken, Isabella Kölz, Tasmin Taskale und Oliver Wurzbacher -------


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